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Schickert-Werk

 

Schickert-Werk

Von 1941 bis 1945 wurde von der Otto Schickert & Co. KG (Osco), München, am nördlichen Ortsausgang von Bad Lauterberg im Odertal eine Fabrik zur Herstellung von 85%igem Wasserstoffperoxid (H2O2 – Tarnname T-Stoff) betrieben. Es diente in der Rüstungsindustrie des Dritten Reichs als Energiequelle für Raketentriebwerke, U-Boot-Turbinen, Torpedoaggregate und als Starthilfe für Flugzeuge. Zu Kriegsende bestanden Pläne, die Produktion chemischer Kampfstoffe aus dem vom Vormarsch der Roten Armee bedrohten Raum Breslau (Werk Dyhernfurth/Oder) in das Werk Lauterberg zu verlegen.

Im Anschluss an die Demontage der Fabrikationsanlagen 1947 wurde das Gelände teilweise von kleineren und mittleren Gewerbetreibenden genutzt. Mit Wirkung vom 1.8.1990 wurde der südliche Teil durch die Stadt Bad Lauterberg von der Industrieverwaltungsgesellschaft AG, Bonn/Bad Godesberg, erworben. Die Stadt brach die verbliebenen Produktionshallen ab und wandelte das Gelände in eine Freifläche um.

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Quelle: https://www.karstwanderweg.de/schickert.htm

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