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Nachtfotografie Hannover

 

Nachtfotografie Hannover

Was ist Nachtfotografie

Nachtaufnahmen oder auch Nachtfotografien ist ein Bereich der Themenfotografie bei dem fotografische Aufnahmen bei speziellen Lichtverhältnissen z. B. in der Dämmerung, bei Anbruch der Nachtstimmung sowie in Form von Langzeitbelichtungen in der Nacht – unter Verwendung von Belichtungszeiten von einigen Sekunden bis Minuten durchgeführt werden. Sie bilden eine besonders schwierige Gruppe von fotografischen Aufnahmen. Die bevorzugten Motive sind Architektur, Stadtansichten oder Landschaften. Nicht selten werden auch Himmelsobjekte in das Motiv mit einbezogen, so dass der Übergang zur Astrofotografie fließend ist.

Voraussetzung für Nachtfotografie ist ein sicherer Stand der Kamera, hier bietet sich die Nutzung eines Stativs an. Lichtstarke Wechselobjektive helfen bei der Bildgestaltung, da sie ein vergleichsweise helles Sucherbild ermöglichen. Eine besonders attraktive Zeit für Nachtfotografien ist die sogenannte blaue Stunde, also die Dämmerung. 

Besondere Motive in Hannover


Holzmarkt
Holzmarkt

Holzmarkt

Eine schöne Perspektive ergibt sich, wenn man auf dem Holzmarkt steht und die Kramerstraße Richtung Marktkirche hinunter schaut. Sie ist bei Tag und Nacht gleichermaßen reizvoll. Die Fachwerkkulisse der Altstadt mit ihren urigen Kneipen und kleines Cafés bilden so einen schönen Rahmen um die Marktkirche. Das Foto entstand während der Probe zum Lichtkunstfestival „Hannover leuchtet 2018“.

 


Göttinger Sieben
Göttinger Sieben

Göttinger Sieben

Das Denkmal der Göttinger Sieben steht an der Karmarschstraße vor dem Plenarsaal des Niedersächsischen Landtags und ehrt die sieben Professoren, welche zur Zeit des Königreichs Hannover ihre demokratische Haltung bewahrt haben.
Die Namen dieser sieben Professoren der Georg-August-Universität waren:

· Wilhelm Eduard Albrecht, Staatsrechtler

· Friedrich Christoph Dahlmann, Historiker

· Heinrich Ewald, Orientalist

· Georg Gottfried Gervinus, Literaturhistoriker

· Jacob Grimm, Rechtswissenschaftler und Germanist sowie dessen Bruder

· Wilhelm Grimm, Rechtswissenschaftler und Germanist

· Wilhelm Eduard Weber, Physiker


Kohlekraftwerk
Kohlekraftwerk Hannover

Kohlekraftwerk Hannover

Mit ein wenig Beleuchtung sieht selbst ein Kohlekraftwerk, welches tagsüber eine eher tristes Dasein fristet, gut aus. Ein schönes Beispiel ist das Gemeinschaftskraftwerk Hannover, auch Kraftwerk Stöcken genannt.

 

 

 

 


Neues Rathaus
Neues Rathaus Hannover

Neues Rathaus Hannover

Ein Highlight auf jeder Hannover Tour stellt das Neue Rathaus dar. Besonders zur Blauen Stunde oder in der Nacht kommt der Glanz diesen historischen Gebäudes zur Geltung. Eine gute Perspektive ist die Spiegelung des Rathauses im Maschteich. Bei ruhigem Wetter und nicht zu vielen Enten auf dem See wirkt der dieser wie ein Spiegel.

 

 


Hochhaus Glückauf
Hochhaus Glückauf

Hochhaus Glückauf

Ein weiteres interessantes, jedoch für viele nicht so bekanntes Gebäude, ist dass Hochaus Glückauf in der Südstadt von Hannover. 1930, im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise, wurde das Hochhaus Glückauf von dem Architekten A. Wilhelm Ziegeler für den Kohlenhändler C. Lichtenberg beziehungsweise den „Bergmannsverein Glückauf“ errichtet. Ausführende Baufirma war die Friedrich Mehmel AG. Der neungeschossige Klinkerbau setzt am Geibelplatz mit seiner überwiegend viergeschossigen Bauweise einen besonderen Akzent. Die Fassade mit ihren fünf Achsen betont mit einem mittigen, sechsgeschossigen Erker in Dreiecksform und einer vorgelagerten Spitzbogen-Arkade besonders die Symmetrie des Gebäudes.


Niedersächsisches Landesmuseum
Nachtfotografie Hannover

Nachtfotografie Hannover

Direkt neben dem Neuen Rathaus liegt das Niedersächsische Landesmuseum Hannover. Auf der Abbildung ist das Museum mit der Lichtinstallation „Farbdepesche“ von Daniel Hausig zu sehen.
Hubert Stier entwarf das repräsentative Museumsgebäude im Stil der Neorenaissance. Den Relieffries „Hauptmomente in der Entwicklung der Menschheit“ am Gebäude schuf der Bildhauer Georg Herting gemeinsam mit Karl Gundelach und Georg Küsthardt. 1933 erhielt das Museum den Namen Landesmuseum und 1950 die heutige Bezeichnung Niedersächsisches Landesmuseum Hannover.


Capitol
Capitol Hannover

Capitol Hannover

Das turmartige Gebäude des Capitol-Hochhauses wird der Stilrichtung der expressionistischen Architektur („Backstein-Expressionismus“) zugerechnet. Es entstand 1930 nach Plänen des Architekten Friedrich Hartjenstein. Als ehemaliges Kino wurde es in den 1980er Jahren zur Diskothek und Live-Bühne umgebaut und dient seitdem insbesondere als Auftrittsort für Veranstaltungen in einer Größenordnung von bis zu 1.800 Zuschauern. Im Vordergrund ist die Benno Ohnesorg-Brücke.


Staatsoper
Staatsoper

Staatsoper

Das Opernhaus wurde als „Königliches Hoftheater“ in den Jahren 1845–1852 im spätklassizistischen Stil am östlichen Rand der Altstadt auf dem ehemaligen Windmühlenberg aus Wealdensandstein errichtet. Dabei handelte es sich um eine der heutigen Georgstraße vorgeschobene Bastion, die Teil der hannoverschen Stadtbefestigung war. Architekt des Opernhauses war der Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves. Bauleiter war sein Mitarbeiter und späterer Hofbaumeister Christian Heinrich Tramm. Die erste Opernaufführung (Mozarts Hochzeit des Figaro) fand am 5. September 1852 statt.


Türkischer Pavillon
Türkischer Pavillon

Türkischer Pavillon

Der zwischen den Bauten Norwegens und Schwedens gelegene türkische Pavillon ist als Referenz an die geographische Lage des Landes von einem Wasserbecken umgeben. Fünf kubische Baukörper addieren sich zu einer Länge von 60 Metern. Den Dachabschluß der 13 Meter hohen, als Glas-Stahl-Konstruktion ausgeführten Kuben bilden jeweils zwei gegeneinander verschobene Glaspyramiden.
Die an drei Seiten des gläsernen Pavillons angebrachten Holzgitter bieten eine moderne Antwort auf das klassische Gittermotiv der osmanischen Architektursprache.
Eine leicht ansteigende, parallel zum Pavillon verlaufende hölzerne Brücke führt an Ausstellungsplattformen vorbei, auf denen die verschiedenen Zivilisationen und kulturellen Epochen der Türkei dargestellt werden. Den Abschluss bildet eine aus dem Wasser ragende Leinwand, deren reflektierende Projektionen zu einem wichitgen Blickfang für die Besucher werden sollte.

Aktuell steht der Pavillon leer. Viele Glasscheiben wurden durch Vandalisus beschädigt oder zerstört. Gleiches gilt für den Innenraum. 

Quelle: http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Beginn_der_Bauarbeiten_fuer_tuerkischen_Expo-Pavillon_in_Hannover_6599.html


LITAUISCHER PAVILLON
Litauischer Pavillon

Litauischer Pavillon

Der litauische Pavillon, ein großer gelber Blech­kasten der für die Expo 2000 in Hannover errich­tet wurde, erinnert stark in Form und Design an die siebziger Jahre. Tritt man näher an das Bauwerk heran, kann man erkennen, dass es sich bei der Konstruktion um die Form eines Flugzeug­flügels handelt.  Die Republik Litauen feierte zur EXPO 2000 eine Premiere: Zum ersten Mal beteiligt sich der süd­lichste und gleichzeitig größte baltische Staat mit einem eigenen Pavillon an einer Weltaus­stellung. Zentrales Thema auf der EXPO ist „Der Flug“. In einem in der Mitte der oberen Etage des Pavillons installierten, 28 Sitze fassenden Kinos wurden zur Expo Filme über Luftaufnahmen Litauens gezeigt. Von den zehn Computer-Terminals an denen man sich detaillierter über die kulturellen Wurzeln, die wissenschaftlichen Errungenschaften oder die wirtschaftlichen Daten Litauens informieren konnte ist nichts mehr zu sehen.  Nach der Expo wurde der Pavillon nicht weiter genutzt und steht seit dem leer.


SPANISCHER PAVILLON
Spanischer Pavillon

Spanischer Pavillon

Der spanische Beitrag zur Expo2000 wurde von Cruz y Ortiz aus Sevilla entwickelt. Der sich nach außen als großer Korkblock mit tiefen Zäsuren darstellt. Die zerklüftete äußere Geometrie des Gebäudes steht im Gegensatz zu der präzisen Form und Strenge der Innenräume und des Hofraumes, dem öffentlichen Platz.

Im Jahr 2016 viel der Pavillon einem Brand zum Opfer.


HOLLÄNDISCHEr PAVILLON
Der Holländische Pavillon

Der Holländische Pavillon

Der 42 Meter hohe Holländische Pavillon rag­te zur Expo weit sichtbar über das Gelände und war zugleich der höchste Pavillon der Expo 2000. Er wollte mit gestapelten Landschaften zeigen, wie man auf engstem Raum ökologisch bauen kann. Ein Aufzug führte die Besucher zum Dach mit Wasserlandschaft und neuartigen Windrädern, die einen Teil der Energie für den Pavillon liefer­ten.


 

 

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