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Türkischer Pavillon

 

Türkischer Pavillon

Am 29. Februar 2000 wurde in Hannover mit den Bauarbeiten für den vom Büro Tabanlioglu Architecture & Consulting (Istanbul) geplanten Expo-Pavillon der Türkei begonnen (Türkischer Pavillon). Im November 1999 war die Zuständigkeit für die Weltausstellung vom türkischen Außen- zum Tourismusministerium gewechselt. Der bestehende Entwurf des Architekten A. Ragip Buluc (Ankara) wurde verworfen und ein völlig neues Konzept entwickelt. Im Dezember 1999 wurde dann schließlich das Büro Tabanlioglu mit der Planung beauftragt.

Expo 2000 Pavillon Türkei

Expo 2000 Pavillon Türkei

Der zwischen den Bauten Norwegens und Schwedens gelegene türkische Pavillon ist als Referenz an die geographische Lage des Landes von einem Wasserbecken umgeben. Fünf kubische Baukörper addieren sich zu einer Länge von 60 Metern. Den Dachabschluß der 13 Meter hohen, als Glas-Stahl-Konstruktion ausgeführten Kuben bilden jeweils zwei gegeneinander verschobene Glaspyramiden.
Die an drei Seiten des gläsernen Pavillons angebrachten Holzgitter bieten eine moderne Antwort auf das klassische Gittermotiv der osmanischen Architektursprache.
Eine leicht ansteigende, parallel zum Pavillon verlaufende hölzerne Brücke führt an Ausstellungsplattformen vorbei, auf denen die verschiedenen Zivilisationen und kulturellen Epochen der Türkei dargestellt werden. Den Abschluss bildet eine aus dem Wasser ragende Leinwand, deren reflektierende Projektionen zu einem wichitgen Blickfang für die Besucher werden sollte.

Aktuell steht der Pavillon leer. Viele Glasscheiben wurden durch Vandalisus beschädigt oder zerstört. Gleiches gilt für den Innenraum. 

Quelle: http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Beginn_der_Bauarbeiten_fuer_tuerkischen_Expo-Pavillon_in_Hannover_6599.html

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