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Knappschafts-Heilstätte Sülzhayn

 

Knappschafts-Heilstätte Sülzhayn

Die Norddeutsche Knappschafts-Pensionskasse zu Halle/Saale beauftragte den Architekten Gustav Hasse eine Heilstätte am Steierberg in Sülzhayn zu errichten. Der Bauplatz der Heilstätte liegt im Südharz am südlichen Abhang des kleinen Steigerberges völlig windgeschützt und umfasst eine Größe von etwa 35 Morgen. Die Grundsteinlegung für die Knappschafts-Heilstätte Sülzhayn erfolgte am 11. August 1896. Die Bauzeit belief sich auf nur zwei Jahre. Am 17. Januar 1898 wurden die ersten Patienten aufgenommen. Die feierliche Einweihung erfolgte am 15. Oktober 1898. Zu Beginn betrug die Kapazität der Heilstätte 100 Betten. Diese wurde bis 1929 auf 155 Betten ausgebaut. Erster leitender Arzt wurde Sanitätsrat Dr. med. Emil Kremser welcher bis zum Jahr 1924 die Heilstätte leitete. In Kriegszeiten diente die Einrichtung als Lazarett. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude durch die russische Armee genutzt. Danach diente es wieder der Behandlung von Lungenkranken, deren Zahl nach dem Zweiten Weltkrieg wieder stark angestiegen war. Ende der 1960er Jahre wurde das Haus zu einem Reha-Zentrum für Querschnittsgelähmte umfunktioniert. Die Schließung erfolgte am 15. März 1997. Die ehemalige Knappschafts-Heilstätte steht seither leer.

Quellen: Wikipedia, http://www.glass-portal.privat.t-online.de

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