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Lost Places Teneriffa

 

Lost Places Teneriffa

Lost Places Teneriffa: Teneriffa als größte der Kanarischen Inseln zieht jährlich millionen Touristen an. Neben schönen Stränden, beeindruckenden Landschaften und spaniens höchsten Berg hat Teneriffa aber noch mehr zu bieten. Abseits der Tourismusströmen finden sich teilweise beeindruckende Lost Places. Einige davon möchte ich euch hier zeigen. 

Hotelruine von Anaza (Acoran)

Hotelruine von Anaza

Hotelruine von Anaza

Hotelruine von Anaza ( Acoran): Im Jahr 1973 wurde damit begonnen, in Anaza einem Stadtteil der Provinz Santa Cruz de Tenerife, einen gewaltigen Hotelkomplex zu errichten. Der private Bauträger beantragte beim Stadtrat eine Baugenehmigung für den Bau eines Hotels mit 741 Apartments. Diese Genehmigung wurde dann nach der damaligen Gesetzgebung und im Rahmen der Sonderpläne von touristischem Interesse erteilt. 1975 gaben die Bauträger das Projekt auf und ließen das halbfertige Gebäude zurück: Das Gebäude besitzt einen Y-förmigen Grundriss und ist 22 Stockwerke hoch. Die Grundfläche beträgt circa 2.350 Quadratmetern und die gesamte Nutzfläche circa 40.000 Quadratmeter.Die Stadtverwaltung versucht nun das Gebäude abreißen zu lassen. Dies gestaltet sich aber äußerst schwierig da die Eigentümer nicht ermittelt werden können. Um die Ruine vor unbefugten Zutritten zu sichern wurde ein Bauzaun mit einer Höhe von 4 Metern um das Gebäude errichtet. Die Kosten für die Errichtung des Zauns belaufen sich auf 109.450 Euro. In der Vergangenheit soll es immer wieder zu gefährlichen Stürzen zum teil auch mit Todesfolgen auf dem Gelände gekommen sein.Bereits im Jahr 1998 verfügte der Oberste Gerichtshof, dass das Gebäude abgerissen werden soll. Deshalb sei ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben worden, um die ungefähren Kosten für den Abriss und die anschließende Beseitigung von Schutt und Überresten herauszufinden. Diese sollen bei 1,8 Millionen Euro liegen.Nun sucht die Verwaltung nach Möglichkeiten wie die Kosten verteilt werden können damit ein Abriss der Ruine schnell erfolgen kann.


Bunker de Santa Ursula

Bunker de Santa Ursula

Bunker de Santa Ursula

Der Bunker wurde als Verteidigungsanlage im 2. Weltkrieg errichtet. Die Position des Bunkers ist dabei hervorragend gewählt. So kann einer großer Teil der Nordküste überblickt werden. Direkt am Steilabbruch des Plateaus von La Quinta wurde der Bunker einst errichtet. Der Bunker besteht aus zwei Stockwerken. Über zwei schmale Treppenabgänge gelangt man in das Innere des Bunkers. Eine Treppe führt zu dem oberen Stockwerk. Dort bietet sich dem „Besucher“ durch die Schießscharten ein beeindruckendes Küstenpanorama.


El Esqueleto (Das Skelett von Teneriffa)

El Esqueleto (Das Skelett von Teneriffa)

El Esqueleto (Das Skelett von Teneriffa)

Auf den Felsen unterhalb der Wohnsiedlung Puntillo del Sol in der Gemeinde La Matanza steht ein Skelett aus Beton und Stahl welches im Jahr 1972 errichtet wurde und ursprünglich als Hotel geplant war. Von den Einheimischen wird der unfertige Bau einfach „Skelett von La Matanza“ genannt. Das „Skelett“ besteht aus zwei jeweils 15 Stockwerken hohen Gebäuden welche auf einen schmalen Felsen errichtet wurden. Es sind keine direkten Zufahrtswege vorhanden. Ebenso fehlen Strom, Wasser und Abwasseranschlüsse. Der „Besondere touristische Entwicklungsplan „Puntillo del Sol“ wurde am 26.09.1972 vom Gemeinderat verabschiedet und die Baugenehmigung an die Firma Puntillo S.A. vergeben. Der federführende Architekt war José Martell.


Staudamm Barranco El Rio

Staudamm Barranco El Rio

Staudamm Barranco El Rio

Der Barranco del Rio, der sich ausgehend vom Guajara bis zur Küste hinunterzieht ist einer der beeindruckensten Barrancos der Insel Teneriffa. In diesen Barranco wurde 1915 begonnen einen Staudamm zu errichten. Da zwischenzeitig der Investor wechselte zog sich der Bau bis zum Jahr 1940, wurde jedoch nie vollendet. Der Stausee sollte für die umliegenden Dörfer Wasser liefern und die Landwirtschaft in der Region fördern.

Der Staudamm ist 53,8 Meter hoch und die Krone misst eine Länge von 113 Metern.


Sanatorio de Abona – Lepra-Dorf

Sanatorio de Abona - Lepra-Dorf

Sanatorio de Abona – Lepra-Dorf

Lepra wurde erst spät als eine schwere Erkrankung auf der Insel Teneriffa erkannt. Die erste Lepra-Station wurde im Norden der Insel, wo die Mehrheit der Bevölkerung lebte, errichtet. Die Leichen entsorgte man, bis zum Bau eines Krematoriums, indem man sie in der Nähe von Santa Cruz ins Meer warf. Im Jahr 1943 wurde auf dem Hügel auf Abades ein komplettes Dorf, „Sanatorio de Abona“, als Lepra-Station geplant und angefangen. Man zahlte für das Gebiet 144.000 Peseten an den Inhaber Don Ramon Peraza y Perez. Der Vertrag wurde am 5. Februar 1944 beim Notar Lorenzo Martinez Fuset abgezeichnet. In dem Dorf befinden sich ein Krankenhaus, ein Krematorium, viele Bungalows, administrative Gebäude mit Meerblick, und eine Kirche im Franco-typischen Stil mit einem großen Kreuz auf der Spitze, welches schon von sehr weit weg zu erkennen ist, insbesondere von der Autobahn aus.

Mit neuen Behandlungsmethoden wurde auf den Kanarischen Inseln die Lepra fast vollständig ausgerottet, und somit dieses Projekt nie beendet. Bis zu dem Zeitpunkt wurden etwa 11 Millionen Peseten investiert. Heute ähnelt es einer Geisterstadt. Die Lepra-Station wurde zu militärischem Gebiet erklärt und bis zum Jahr 2000 vom 49. Infanterieregiment Teneriffa für die Ausbildung im Häuserkampf

genutzt. Im Jahr 2002 wurde das gesamte Areal an italienische Investoren verkauft.

Die Kirche ist immer noch in einem guten Zustand, und Anhänger des heiligen Lazarus, dem Schutzpatron der Leprakranken.

Quelle: wikipedia.de


Solarwärmekraftwerk – El Medano

Solarwärmekraftwerk - El Medano

Solarwärmekraftwerk – El Medano

Bei dem „Solarofen“ handelt es sich um eine seit Jahren vor sich hinrostende Bauruine der Firma „Lysply S.A.“ erneuerbare Energien eines thermoelektrischen Solarwärmekraftwerkes.
Ursprünglich war eine Testanlage mit drei Solarspiegeln geplant, um  Investoren von der zukunftsweisenden ökologischen Technik zu überzeugen. Doch es kam anders, denn da der Bau dieser Anlage in einem als landwirtschaftlich klassifizierten Gelände erfolgte und über keine behördliche Genehmigung verfügte, kam die Umweltschutzbehörde APMUN (Agencia de Protección del Medio Urbano y Natural) der kanarischen Regierung, um die Baustelle zu sperren.
Am 13. Mai 2011 erfolgte die offizielle Stilllegung, seitdem verfäät die Anlage.

 

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