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Landhaus-Terrassen

 

Landhaus-Terrassen

Seit acht Jahren steht das Landgasthaus-Terreassen bereits leer und verfallen zunehmend. Im Jahr 2012 hat das Bauunternehmen Rühmkorb aus der Wedemark das Areal gekauft und bereits eine Baustelle eingerichtet, allerdings noch nicht mit den Arbeiten begonnen. Geplant war der Umbau zu einer Wohnanlage. „Für eine entsprechende Umnutzung existierte bereits eine Baugenehmigung“, sagt der Stadtsprecher Hannovers. Doch daraus wurde bis heute nichts.

Die Landhaus-Terrassen wurden zuletzt als Restaurant und Hotel genutzt. Noch im vergangenen Jahr wechselte das Lokal seinen Küchenchef aus, doch auch der erfahrene Gastronom Pieter van Hilten konnte die Pleite nicht verhindern. Es ist nicht die erste in der Geschichte der Gaststätte: Nachdem das einst beliebte Ausflugslokal jahrelang leer gestanden hatte, versuchte sich dort die „Stil Restauration“ mit internationaler Küche, Biergarten und Veranstaltungsräumen. 2006 brachte Wirtin Shokufeh Rostamian die Gaststätte unter dem Namen Landhaus-Terrassen wieder zu neuer Blüte. Der Erfolg währte aber nur wenige Jahre.

Der Verfall

Das Gebäude an der Gehägestraße, dessen Fassade noch blassgelb lockt, scheint zunehmend die Abbruchreife zu erreichen. Im Jahr 1906 erbaut, beherbergte es über viele Jahrzehnte ein beliebtes Ausflugslokal. Der Niedergang der Gaststätte begann dann nach der Jahrtausendwende. Mehrere Restaurantbesitzer versuchten ihr Glück, unter anderem unter dem Namen Stil Restauration mit Biergarten, internationaler Küche und kleinem Hotelbetrieb. 2006 kehrte eine Betreiberin dann zum alten Namen Landhaus-Terrassen zurück. Aber auch sie gab nach fünf Jahren auf. Ein neuer Eigentümer, ein Bauunternehmer aus der Wedemark, äußerte sich im Jahr 2012 noch zuversichtlich, in Kürze eine Wohnanlage zu errichten. Doch das Projekt scheiterte. „Alles, was bislang geplant wurde, passte nicht in den Bebauungsplan“, berichtete Stadtplaner Holland dem Bezirksrat. Ein Sonderrecht werde man nicht schaffen. Aktuell versucht ein neuer Eigentümer dem Vernehmen nach, die „historische Villa“ für 1,4 Millionen Euro zu verkaufen.

Quelle: www.haz.de

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