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Pilze des Waldes

 

Pilze des Waldes

Das Pilze etwas besonderes sind, lässt schon jene Tatsache erahnen, dass sie weder den Pflanzen noch den Tieren zuzuordnen sind. Sie bilden ihr eigenes Reich. Pilze besitzen keine Photosynthese-Pigmente, sondern beziehen ihre Nahrung aus toten oder lebenden Organismen. Dank ihrer winzigen, leicht verbreitbaren und oft in ungeheuren Mengen gebildeten Sporen sind Pilze allgegenwärtig und doch nur selten augenscheinlich. Viele können nur im Mikroskop erkannt werden, fast alle wachsen verborgen als fein verästeltes Geflecht im jeweiligen Substrat. Wir nehmen noch am ehesten jene Arten wahr, die Fruchtkörper bilden. Bei den Fruchtkörpern handelt es sich um kurzlebige, sporenbildende Strukturen, die wir gemeinhin als Pilz bezeichnen.

Generell sind der Sommer und Herbst als die hauptsächliche Pilsaison in Mitteleuropa bekannt. Allerdings gibt es auch im Frühjahr diverse Pilzarten. Im Sommer sind insbesondere nach Regenperioden von einigen Tagen oft massenhaft Pilz in Wäldern und an Wegrändern zu finden.

Bitte habt Verständnis dafür das die Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht wurden und keine Gewähr für die Richtigkeit der Zuordnung übernommen wird.


Blauer Träuschling
Blauer Träuschling

Blauer Träuschling

Die Träuschlinge sind mittelgroße bis große, fleischige, in Hut und Stiel gegliederte Blätterpilze. Der konvexe Hut kann verschieden gefärbt sein, er ist klebrig bis stark schleimig und fleischig und oft mit Velumresten bedeckt. Der je nach Art schleimige oder trockene und oft schuppig-flockige Stiel ist stets flockig bis häutig beringt, der Ring kann flüchtig sein. Die nicht fleckigen Lamellen sind breit bis etwas ausgebuchtet angewachsen und reif grau, graubraun oder grauviolett gefärbt. Das Sporenpulver ist lilagrau, lilabraun oder umbrabraun. Die glatten, dickwandigen, ellipsoiden bis mandelförmigen Sporen besitzen einen Keimporus.

Verbreitung:

Die Träuschlinge sind saprobiontische Pilze, die auf Erdboden, Dung, Humus, Detritus, Streu oder moderigem Holz wachsen können.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4uschlinge


SchwefelkopF
Schwefelkopf

Schwefelkopf

Die mittelgroßen Fruchtkörper besitzen meist einen zentralen Stiel. Das Farbspektrum der Pilzkörper reicht von gelbbraun bis ziegelrot. Die Farbe des Sporenpulvers ist dunkelbraun bis fast schwarz. Die Fruchtkörperentwicklung verläuft hemiangiocarp, d. h. während des Wachstums ist der junge Fruchtkörper von einem Velum umgeben. Dieses Velum ist bei den Schwefelköpfen nur an ganz jungen Fruchtkörpern zu finden.

Verbreitung:

Die Gattung ist weltweit verbreitet und ihre Vertreter wachsen bevorzugt saprobiontisch auf Totholz und Pflanzenresten. Einige Arten sind an Moore gebunden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelk%C3%B6pfe


Langstieliger Knoblauchschwindling
Langstieliger Knoblauchschwindling

Langstieliger Knoblauchschwindling

DerHut hat einen Durchmesser von 2–4 Zentimeter, ist oft runzelig, creme-, fleisch- bis ockerfarben (ganz jung auch schwarzbraun), der Rand ist fein gerieft. Die Lamellen sind weißlich bis cremefarben, schmal am Stiel angeheftet. Der Stiel ist 4–20 cm lang, 3–5 mm dick, starr, dunkelbraun bis schwarz und matt bereift. Meistens ist er mit einem Wurzelfortsatz im modernden Holz zu finden. Das Fleisch ist dünn, grau-beige, riecht und schmeckt stark nach Knoblauch, scharf. Das Sporenpulver ist weißlich.

Verbreitung

Man findet den Pilz auf Laub und totem Buchenholz, vorwiegend auf kalkreichem Boden, von Frühsommer bis Herbst.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Langstieliger_Knoblauchschwindling

 


Nebelkappe
Nebelkappe

Nebelkappe

Der in der Mitte dickfleischige Hut misst 5–20 cm im Durchmesser. Junge Fruchtkörper haben einen gewölbten, ältere Exemplare einen flachen und schließlich trichterförmig vertieften Hut. Der Rand ist häufig zum Stiel hin eingerollt oder wellig verbogen. Während die Hutfarbe bei trockener Witterung hell aschgrau bis weiß ausfällt, nimmt der Hut bei Feuchtigkeit eine dunklere, grau-braune Färbung an; der Rand ist dabei stets etwas heller. Die Oberfläche ist besonders jung etwas weißlich bereift. Die Huthaut ist glatt und bis zur Mitte abziehbar.

Die Hutunterseite ist mit etwa 60–90 weißen oder gelblichen, dicht stehenden Lamellen besetzt. Sie sind 3–7 mm breit und am Stiel breit angewachsen oder wenig herablaufend.

Nebelkappe

Nebelkappe

Der weißliche Stiel besitzt oft faserige Rillen. Er ist 5–15 cm lang und 1,5–5 cm breit, vollfleischig, jedoch nur locker-markig. Im Alter höhlt sich der Stiel meist aus. Er ist etwas bis deutlich keulig oder zylindrisch. An der Basis befindet sich weißer Mycelfilz.

Junge Exemplare haben ein weißes, festes Fleisch, das im Alter weich und schwammig wird. Sein starker süßlicher, bisweilen unangenehmer Geruch erinnert mitunter an Schimmelkäse, auch der Geschmack des rohen Fleischs ist in der Regel eher unangenehm.

Verbreitung

Der Nebelgraue Trichterling ist an nahezu allen Standorten zu finden. Besonders bevorzugt werden jedoch mullreiche Buchenwälder. Zu den Waldgesellschaften, in denen der Pilz häufiger vorkommt, zählen Waldmeister-Buchen-, Haargersten-Buchen-, Hainsimsen-Buchen-, Tannen-Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder sowie Fichtenforste. Unter den naturnahen Vorkommen stellen die besiedelten Biotope jedoch fast ausschließlich Laubwaldgesellschaften dar. Dabei werden junge bis mittelalte Bestände bevorzugt. Außerhalb von Wäldern ist die Art ebenfalls nur selten zu finden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nebelgrauer_Trichterling


Safranschirmling
Safranschirmling

Safranschirmling

Der Safranschirmling hat einen etwa 8–15 cm, selten bis 20 cm, breiten Hut. Die Oberfläche ist auf cremeweißem über hellbraunem bis dunkelbraunem Grund mit relativ kleinen, dichten, zum Teil übereinander liegenden, wolligen, etwas abstehenden rot- bis kastanien- oder graubraunen Schuppen bedeckt, die dem Hut ein „zerlumptes“ Aussehen geben (siehe Taxonomie und Systematik). Lediglich die Hutmitte ist glatt, aber nicht sehr deutlich abgesetzt. Die Lamellen sind weisslich-cremefarben, manchmal mit bräunlicher Schneide und durch eine Ringwulst deutlich vom Stiel getrennt. Der glatte, höchstens feinfaserige, weißliche im Alter bräunlich verfärbende, hohle Stiel wird etwa 8–15 cm lang und 1–2 cm im Durchmesser. Er trägt einen robusten, im Alter verschiebbaren und an der Unterseite bräunlichen Ring. Die Basis ist stark knollig verdickt. Bei Berührung verfärbt sich der Safranschirmling über safrangelb nach bräunlich. Das Fleisch ist im Anschnitt zunächst weiß, verfärbt sich über safranorange, blut- und braunrot nach schmutzig weinbräunlich. Geruch und Geschmack sind angenehm, selten muffig. Er ist jedoch roh giftig und muss gut gekocht oder gebraten werden.

Verbreitung

Der Gemeine Safranschirmling wächst meist außerhalb von Wäldern, an Standorten wie Gärten, Parks, Friedhöfen, Kompostablagerungen, Wirtschaftswiesen und Weiden, in Wäldern meist an Wegrändern mit Stickstoffanreicherungen. Er bevorzugt nährstoffreiche Böden, der pH-Wert spielt eine geringere Rolle.

Die Fruchtkörper erscheinen vom Sommer bis zum Spätherbst.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Safranschirmling


Korallen (Pilze)
Korallen (Pilze)

Korallen (Pilze)

Die Höhe der Fruchtkörper der Korallen ist von Art zu Art verschieden, jedoch werden sie selten höher als 15–20 cm. Die Dreifarbige Koralle (Ramaria formosa) kann allerdings eine Höhe von bis zu 30 cm erreichen. Auch die Durchmesser der verschiedenen Arten variieren von etwa 5–15 cm, und die Farben der Fruchtkörper sind verschieden gefärbt. Vom Strunk aus stehen die schmalen, 5–20 mm breiten Fruchtkörper büschelartig in senkrechten, dichten, meist parallelen Ästen zusammen, die sich weiter oben nochmals verzweigen. Die recht kurzen Astenden sind rundlich-spitz. Das Fleisch ist meist zäh und biegsam, es ist fest und nicht brüchig. Es riecht angenehm würzig.

Verbreitung

Einige Arten der Korallen wachsen am Nadelwaldboden im Unterholz. Die Büschel sind meistens in Hexenringen angeordnet und ab Spätherbst bis in den Winter zu finden. Andere Arten stehen auf Baumstümpfen oder dem Erdboden in Laub- und Nadelwäldern, vom Hochsommer bis in den Herbst.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Korallen_(Pilze)


Schwindlinge
Schwindlinge

Schwindlinge

Zur Gattung Schwindlinge gehören meist kleine, seltener mittelgroße Blätterpilze mit zentralem Stiel. Kennzeichnend für die Gattung ist, dass die Fruchtkörper bei Trockenheit einschrumpfen und bei Feuchtigkeit wieder aufleben können, worauf der deutsche Name der Gattung hinweist. Die Lamellen können reduziert sein, manche Arten bilden ein Collar. Das Sporenpulver ist weiß.

Verbreitung

Die Schwindlinge sind Saprobionten, die auf Sonderstandorten in der Streuauflage des Bodens oder als Holzzersetzer leben. Einige Schwindlingsarten sind sehr stark auf ein Substrat spezialisiert, so kommt der Stechpalmen-Schwindling (Marasmius hudsonii) nur auf abgefallenen Blättern der Stechpalme vor, der Efeu-Schwindling (Marasmius ephylloides) besiedelt ausschließlich Efeublätter.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwindlinge


Zitronen-Täubling
Zitronen-Täubling

Zitronen-Täubling

Der Hut ist 5 bis 10, in seltenen Fällen bis 12 Zentimeter breit, jung gewölbt, dann ausgebreitet und in der Mitte breit niedergedrückt. Die Huthaut ist trocken kahl und glatt, im feuchten Zustand ist sie klebrig bis schmierig. Die Hutfarbe variiert zwischen blassgelb bis ockergelb, was sowohl zu der Benennung Ocker- als auch der Bezeichnung Zitronentäubling führte.

Die Lamellen sind 4 bis 12 Millimeter hoch und immer irgendwie weißlich. Sie neigen zum Gilben und werden im Alter oft braunfleckig. Der Sporenstaub ist weißlich-blass (Ia-Ib nach Romagnesi).

Der Stiel ist 4 bis 7 Zentimeter hoch und bis zu 2,5 Zentimeter dick. Er ist mehr oder weniger zylindrisch geformt und manchmal an der Basis leicht verdickt. Zumindest jung ist er weiß gefärbt, er kann sich aber im Alter besonders bei Trockenheit ocker-gelblich verfärben, bei starker Durchfeuchtung ist er auch grau gefärbt.

Das Fleisch ist stets weiß, nur bei starker Feuchtigkeit neigt es etwas zum Grauen. Es ist vergleichsweise fest, kann im Alter (besonders im Stiel) aber auch schwammig-weich werden. Der Zitronentäubling hat nur einen schwachen Geruch, wenn er riecht, dann angenehm obstartig. Der Geschmack lässt sich am besten mit pikant charakterisieren, er reicht von fast milde bis ein wenig scharf.

Verbreitung

In Europa ist der Zitronentäubling in fast allen Staaten vom Mittelmeerraum bis zu den Hebriden, Skandinavien, Finnland und Spitzbergen verbreitet.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Art überall dicht verbreitet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zitronen-T%C3%A4ubling


Rosablättriger Helmling
Rosablättriger Helmling

Rosablättriger Helmling

Die für die Gattung großen und kräftigen Fruchtkörper wachsen meist büschelig auf Holz und haben einen 2–6 (–8) cm breiten Hut. Dieser ist jung kegelig-glockig, später gewölbt, aber nie ganz aufgeschirmt. Am Hutscheitel hat er einen breiten Buckel. Die kahle und matte Oberfläche ist bis zum Buckel radial gerieft oder gefurcht. Der Hut ist hellbräunlich, blass graubräunlich bis weißlich, der Rand ist heller, der Buckel etwas dunkler gefärbt.

Die schmalen Lamellen sind am Stiel angewachsen. Sie sind bauchig und stehen nicht sehr dicht, sind aber mit Zwischenlamellen untermischt. Die anfangs weißlichen bis hellgrauen Lamellen sind später oft rosa überlaufen. Am Grunde sind sie runzelig oder queraderig verbunden. Die Schneiden sind glatt bis gezähnt. Das Sporenpulver ist hell cremefarben.

Verbreitung

Der Helmling ist nahezu weltweit verbreitet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rosabl%C3%A4ttriger_Helmling


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