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Abriss Oststadtkrankenhaus

 

Abriss Oststadtkrankenhaus

Das 1959 gegründete Oststadtkrankenhaus wurde im September 2014 an seinem bisherigen Standort aufgeben und kurzzeitig noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Anfang Januar 2018 begann der Abriss der Gebäude.

Voraussichtlich vier Monate lang wird der Abbruch dauern, dann wird das Gelände aufwendig neu gestaltet. Auf dem etwa 60 000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Neubaugebiet mit etwa 360 Wohnungen und einer Kita. Geplant ist der Bezug der ersten Immobilien im Sommer 2020.

Ausgeschlossen von den Abrissarbeiten ist die kleine Klinikkapelle. Anwohner hatten sich bereits für den Erhalt eingesetzt. Diese Bemühungen haben sich gelohnt.

Abriss Oststadtkrankenhaus

Abriss Oststadtkrankenhaus

Nach Auskunft der „Hanova“ als Eigentümer des Areals kostet alleine der Abriss der alten Gebäude bis zu drei Millionen Euro. Danach muss der Boden auf Kontaminationen untersucht und saniert werden. Zusammen mit dem Bau von Erschließungsstraßen beziffert das Unternehmen die Kosten für das Herrichten des Baugeländes auf 15 bis 20 Millionen Euro. Eigentlich sollten die Bauarbeiten bereits im Jahr 2016 beginnen, doch 2015 strömten immer mehr Flüchtlinge nach Hannover. Die Stadt musste Tausenden Menschen rasch ein Dach über den Kopf geben und richtete im leeren Bettenhaus eine Notunterkunft für 300 Asylsuchende ein. Es war die erste Massenunterkunft in Hannover. Später wohnten bis zu 750 Flüchtlinge im Klinikbau. Die Bebauung des Grundstücks verzögerte sich erheblich, erst im Frühjahr 2017 zogen die letzten Flüchtlinge aus.

Für weitere Fotos des Ostadtkrankenhauses bitte hier klicken.

 

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